Savings-as-a-Service – neue Finanzierungs-Modelle für die Applikations-Transformation

Erfolgreiche Hybrid-Transformation für digitale Unternehmen
Hewlett Packard Enterprise ermöglicht mit innovativem Finanzierungsmodell ohne Verlaufkosten den Business Case für die Modernisierung von Applikationen

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Die digitale Transformation hat viele Unternehmen erreicht: Um agiler zu werden und neue kundenorientierte, digitale Geschäftsmodelle erproben zu können, nehmen viele Firmen an ihrer IT-Landschaft grundlegende Änderungen vor: Dazu gehören Internet-4.0-Projekte, die Migration von Cloud-Diensten, die Einführung moderner, die Mobilität der Mitarbeiter unterstützender Arbeitsplätze sowie die Einführung schneller Datenanalyse-Methoden mit Hilfe von Big Data. Dies alles mit dem Ziel, IT-Services schneller bereitzustellen, um die digitalen Anforderungen des Business besser erfüllen zu können.
„Bei der digitalen Transformation steht meist die IT-Infrastruktur im Fokus, die Applikationen werden dabei gerne vernachlässigt“, weiß Daniel Amor, Global Application Transfomation Lead bei DXC Technology aus Erfahrung. „Doch erst mit der Transformation von IT-Anwendungen lässt sich das gesamte Potenzial richtig ausschöpfen.“
Kein Wunder: Nach der Studie „Application-Centric Transformation for the Digital Age“, die im vergangenen Jahr von 451 Research im Auftrag von DXC erstellt wurde, geben Organisationen weltweit im Durchschnitt mindestens 30 Prozent ihres IT-Budgets für Anwendungen aller Art aus – ganz gleich, ob es sich um Anwendungen aus der Cloud handelt oder um Anwendungspakete oder selbstentwickelte Software, die vor Ort installiert sind.
DXC versteht unter Anwendungstransformation die Weiterentwicklung einer Anwendung, damit sie von Funktionen der Cloud-Dienste profitieren kann. Dazu gehören Software-as-a-Service (SaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Infrastructure-as-a-Service (IaaS).
„Das neue Normal ist eine hybride Anwendungslandschaft, die aus einem Mix aus Legacy- und Cloud-Systemen besteht“, betont Amor. „Dies ist in den meisten Unternehmen angekommen. Doch stellen sich viele die Frage, wie sie den Schritt dahin bewältigen können angesichts der meist komplexen, da historisch gewachsenen Applikationslandschaften. Nicht selten werden Anwendungen nach Firmenübernahmen nicht konsolidiert, sodass zum Beispiel mehrere unterschiedliche Software-Produkte für einen Anwendungsfall oder verschiedene Versionen einer Software im Einsatz sind.

Daniel Amor - Global Application Transfomation Lead bei HPE
Daniel Amor – Global Application Transfomation Lead bei Hewlett Packard Enterprise

Finanzierung ist die große Hürde
Ihnen fehlen in der Regel die personellen Ressourcen, das Know-how und die finanziellen Mittel, um ein solches Modernisierungsprojekt anzugehen.“ Dies bestätigt die Studie von 451 Research, für die 202 Unternehmen rund um den Globus befragt wurden: Die Unterstützung durch das Business sowie die Finanzierung sehen 38 Prozent der Befragten als größte Herausforderung, gefolgt von den fehlenden Ressourcen und Skills, die gewünschte künftige Anwendungsumgebung zu definieren und effektiv und kostengünstig umzusetzen. Insbesondere auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene sind diese Bedenken ausgeprägt. IT-Verantwortliche sorgen sich hingegen vor allem um Integrations- und Migrationsfragen.
Angesichts der großen Herausforderungen tendieren knapp 40 Prozent dazu, einen externen Partner für die Applikationstransformation zu beauftragen. Die Unternehmen suchen demnach Hilfe bei der Definition und des Managements des Transformationsprojekts. „Sie wollen Unterstützung bei der Bestandsaufnahme ihrer aktuellen Umgebung: Es gilt zu analysieren, wie viele Applikationen vorhanden sind, wo diese laufen und wie diese zusammenspielen und mit der Unternehmensstrategie übereinstimmen“, bestätigt Amor.
„Auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene aber ist vor allem ein klarer Business Case für ein solches Transformationsprojekts gefragt, das die Kernprozesse einer jeden Organisation betrifft“, so der Experte von Hewlett Packard Enterprise. Deshalb müsse ein potenzieller Partner für die Unternehmen einerseits über die entsprechenden Erfahrungen bei solchen Projekten verfügen, um die geschäftlichen und technischen Risiken zu minimieren.

Kein finanzielles Risiko bei Savings-as-a-Service
„Anderseits ist vom Partner zunehmend Unterstützung bei finanziellen Fragestellungen gefordert“, stellt Amor fest. „Deshalb hat DXC ein innovatives Finanzierungspaket geschnürt, mit dem die finanzielle Seite einer Applikationstransformation für Unternehmen vorhersehbar, transparent und klar, aber gleichzeitig auch skalierbar und flexibel abbildbar ist.“ Bei diesem Finanzierungsmodell, das DXC analog zu Cloud-Services Savings-as-a-Service nennt, muss der Kunde keinerlei Vorlaufkosten einkalkulieren. Er finanziert die Tranformationskosten vielmehr aus den Einsparungen, die er durch die Modernisierung seiner Anwendungen erzielt. Insofern geht HPE bei diesem Modell in Vorleistung.
„Je nach aktuellem Zustand der Applikationslandschaft können Unternehmen mit einer Modernisierung 30 Prozent oder mehr der Kosten einsparen“, verspricht Amor. „Aus diesen Einsparungen wird die Transformation durch unser Team bezahlt.“
Er nennt ein Beispiel: Bei einem Unternehmen kostete der Betrieb einer Anwendungslandschaft in der Vergangenheit rund 500.000 Euro jährlich. Nach der Analyse von DXC ließ sich diese Summe um rund 50 Prozent senken – und zwar durch die Konsolidierung mehrerer Versionen eines Content-Management-Systems auf eine einheitliche Version, verschiedene Software-Upgrades, ihre teilweise Verlagerung in eine Public Cloud und ihr Fitmachen für die DXC Application Management Services. „Möglich ist dies, weil wir viele Leistungen standardisiert aus unseren Application Factories heraus erbringen können“, erklärt Amor.
Das heißt, das Unternehmen kann ab dem ersten Jahr nach dem Transformationsprojekt rund 250.000 Euro einsparen. Diese Summe zahlt der Kunde an DXC – entweder auf einen Schlag oder aber in mehreren Raten über einen Zeitraum von mehreren Jahren – immer abzüglich einer aufgeschobenen Rate in Höhe von 20 Prozent der Einsparungen, die erst nach vollständigem Abschluss des Projekts und nach dem Beweis der Kosteneinsparungen fällig werden. „Damit trägt der Kunde bei diesem Partner-Modell keinerlei finanzielles Risiko“, betont Amor.
Um die organisatorischen Risiken abzufedern, hat DXC ein klares Modell für Governance und Verantwortlichkeiten während des Projekts entwickelt.

Analyse der Anwendungslandschaft steht am Anfang
Voraussetzung für eine solche Partnerschaft ist eine genaue Analyse der Anwendungslandschaft durch die Experten von DXC, um den Status quo der Applikationen einschließlich der Kosten für Wartung, Support, Lizenzen etc. herauszufinden. Um den Umfang der Projekte einzugrenzen, fasst DXC die Anwendungen in Clustern von 20 bis 30 Software-Produkten zusammen. Beispiele für solche Cluster sind typischerweise: alle Anwendungen, die unter Windows 2003 laufen, oder alle HR-Applikationen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Anwendungen in den folgenden fünf Jahren noch benötigt werden.
„Nicht bei jeder Anwendung macht es Sinn, sie zu modernisieren und in eine Cloud-Umgebung zu transformieren“, stellt Amor klar. „Deshalb rechnet sich ein solches Savings-as-a-Service-Modell unserer Erfahrung nach erst dann, wenn der Kunde in Summe über mindestens 200 Anwendungen verfügt.“
DXC hat ein standardisiertes Rahmenwerk für das Savings-as-a-Service-Modell entwickelt, sodass Neuverträge laut Amor auf Basis eines Baukastensystems relativ zügig und rechtssicher, aber dennoch individuell an die Kundenanforderungen angepasst, abgeschlossen werden können.

 Herausforderungen einer Applikationstransformation

Herausforderungen einer Applikationstransformation
Quelle: 451 Research