Digitale Transformation braucht Nachhaltigkeit

digitale Fabrik
Wie lässt sich die digitale Fabrik in meinem Unternehmen realisieren? Und welche neuen digitalen Geschäftsmodelle kommen für mich infrage? Diese Fragen treiben gegenwärtig viele Top-Manager um. Berater von Hewlett Packard Enterprise Services unterstützen im gesamten Veränderungsprozess – von der Ideengenerierung über die Entscheidungsfindung bis hin zur technischen Umsetzung.

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„Die digitale und damit smarte Fabrik ist keine Vision mehr, sondern lässt sich schon heute realisieren“, stellt Gero Adrian klar, Client Principal bei Hewlett Packard Enterprise Services. Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge kann heute schon in den Fertigungsunternehmen umgesetzt werden. „Durch die Digitalisierung lassen sich in den Unternehmen nachhaltige Werte generieren. Allerdings wissen viele Unternehmen nicht, wie sie die Digitalisierung ihrer Produktion vorantreiben können, welche Vorteile sie daraus ziehen können – und welche neuen, nachhaltigen Geschäftsmodelle sie dadurch generieren können.“
Die digitale Reise zur Wertegenerierung hat für den Consultant zwei Ziele: Das traditionelle Ziel der Kostenoptimierung sowie das Erschließen neuer Umsatzströme als innovatives Ziel. Die Roadmap zur Kostenoptimierung führt über das Design einer digitalen Service-Landkarte und die Modernisierung der digitalen Infrastruktur über die Anpassung der Anwendungslandschaft, die Automatisierung von Geschäftsprozessen bis hin zur Einführung eines schlanken Betriebs. „Diese Seite ist gewissermaßen das Brot- und Butter-Geschäft, die Kür besteht darin, die großen Benefits aus der Digitalisierung zu ziehen, indem man neue, zusätzliche Umsatzmöglichkeiten erschließt“, so Adrian.
Mögliche Eckpfeiler der Roadmap zu stärkerem Wachstum können sein: das Design einer digitalen Agenda, die Transformation zu einem Dienstleister, der Einsatz von digitalen Plattformen und Marktplätzen oder auch der Eintritt in neue Ökosysteme.
„Wichtig ist dabei, dass die Digitalisierung nachhaltige Werte für das Unternehmen schafft. Das Erproben neuer Service- oder Geschäftsmodelle darf auf keinen Fall ein Selbstzweck sein“, mahnt Adrian.

Gero Adrian klein
Gero Adrian – Client Principal, Hewlett Packard Enterprise Services

Deshalb halte Hewlett Packard Enterprise Services es für ein absolutes Muss, schon im Vorfeld alle wesentlichen Punkte von der Strategie bis hin zur IT-seitigen Umsetzung abzuklopfen. „Denn nur so lässt sich gewährleisten, dass die digitale Transformation Werte im Unternehmen schafft“, so Adrian.

Er sieht Hewlett Packard Enterprise Services deshalb auch ganz klar im Vorteil im Vergleich zu anderen Beratungsunternehmen: „Wir decken die gesamte Bandbreite an Beratungsleistungen ab – von Beratungsformaten zur Ideenfindung für die digitale Transformation bis hin zu den Details der technischen Umsetzung einschließlich der Kostenseite“, erklärt Adrian. Dabei werden alle relevanten Zielgruppen im Unternehmen adressiert: Mit Boot Camps oder sogenannten Transformation Experience Workshops wendet sich Hewlett Packard Enterprise Services an die C-Ebene einschließlich Vorstand und Geschäftsführung. „Die digitale Transformation muss zwingend vom Top-Management ausgehen und das Unternehmen von oben nach unten durchdringen“, lautet der Ratschlag des Beraters.

Geschäftsmodelle kurz und knackig unter die Lupe genommen
Entsprechende Workshops von Hewlett Packard Enterprise Services für das Ausloten von neuen Geschäftsmodellen sind deshalb zielgerichtet für das C-Level konzipiert: Mit ein bis zwei Tagen kurz und knackig sowie auf den Punkt gebracht. Dabei wenden die Berater innovative Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung wie Business Model Canvas und das daran angelehnte integrierte Geschäftsmodell iOcTen nach Oliver D. Doleski.
Das Business Model Canvas (BMC) hat sich zum Mittel der Wahl entwickelt, um das Geschäftsmodell z.B. für eine Digitalisierungs-Intiative zu visualisieren und dahingehend zu testen, ob diese unternehmerisch sinnvoll ist. Experten sind mittlerweile der Meinung, dass BMC den traditionellen Business Plan komplett ersetzen kann.
Doleski adressiert mit seinem Modellansatz iOcTen die Problematik unzureichender Ergebnisse bestehender Geschäftsmodelle in komplexen Strukturen mit einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Das Modell greift die Grundsätze der Unternehmensführung mit normativen, strategischen und operativen Bestandteilen auf und weist diesen bestimmte Kernelemente zu.
„Mit solchen Modelle helfen wir unseren Kunden ungemein, schnell auf den Punkt zu kommen. Und dies genau ist heute gefragt“, stellt Adrian fest. „Kein Vorstand hat heute die Zeit, sich tagelang mit den Möglichkeiten digitaler Geschäftsmodelle auseinanderzusetzen.“
Wie sich die digitale Fabrik der Zukunft mit neuen Geschäftsmodellen kombinieren lässt, das erprobt Hewlett Packard Enterprise Services aktuell auf dem Stuttgarter Forschungscampus Arena2036, an der unter anderem Bosch, Daimler, Festo, Kuka und Siemens beteiligt sind. Arena2036 hat darüber hinaus vor wenigen Monaten mit der Startup Autobahn eine Innovationsplattform im Bereich Mobility und Security gestartet.

IT-Aufwände transparent gemacht
Auf der anderen Seite unterstützt Hewlett Packard Enterprise Services Chief Digital Officer (CDO) und Chief Information Officer (CIO) bei allen Fragen rund um die technische Umsetzung der neuen digitalen Geschäftsideen. „Wir können bereits zu einem frühen Zeitpunkt ausloten, wie hoch der technische Aufwand für ein neues digitales Geschäftsmodell ist – und ob es beispielweise möglich ist, ein solches Projekt auf Seiten der IT mit kleinen, überschaubaren Veränderungen zu realisieren.“
Gleichzeitig verfügt der IT-Anbieter mit Converged Plant Infrastructure (CPI) über eine schlüsselfertige Lösung für die digitale Fabrik. Bei einem großen Automobilhersteller beispielsweise laufen über eine CPI Lager und Logistik, Bestellsystem sowie die Steuerung der Roboter in der Fabrik.
Kommt es zur Umsetzung, begleitet Hewlett Packard Enterprise Services das Projekt nicht nur IT-seitig, sondern auf Wunsch auch mit weiteren begleitenden Beratungskomponenten wie beispielsweise „Management of Change“, mit der Änderungsprozesse überwacht und gesteuert werden.
Adrian: „Wir können bei Digitalisierungsprojekten unsere Kompetenzen entlang der gesamten Prozesskette einbringen. Anders als bei reinen Strategieberatern haben produzierende Unternehmen damit die Sicherheit, dass die Umsetzungsfähigkeit und Nachhaltigkeit entsprechender Projekte abgesichert ist.“